Teamtag 2008 Schildkröte GmbH zu Gast in der KiKo / Kochstrasse
Die grünen Passagen bitte immer singen
Schon zeitig füllte sich der schöne Hof in der Kochstr. mit vertrauten und neuen Gesichtern - mehr oder weniger ausgeschlafen - an diesem strahlend schönen Morgen im Wonnemonat Mai. Bei solchen Witterungsbedingungen war die allgemeine Stimmung einfach super, nur einzelne AllergikerInnen kämpften mit den Tücken der Natur.
Menschen, Teams und die Organisation hatten sich (ein)gefunden.
1. StropheDer Mai ist gekommen, die Kröten gehen aus.
Da bleibe wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus.
Wie der Ballon dort wandert am himmlischen Zelt,
so steht auch mir der Sinn in die Weite, weite Welt.
Wort Emanuel Geibel (1815-1884) und Eva-Maria Lambeck (*1955).
Die Melodie ist eine Böhmische Volksweise.
Nach einer kurzen Begrüßung folgte auch unverzüglich der erste Arbeitsauftrag und alle beschäftigten sich mit ihren Steckbriefen und Quizaufgaben. Der Mensch, bzw. die Erscheinung des/der Einzelnen war hier gefragt. In der Quizrunde war nicht unbedingt alles einfach zu beantworten, aber alles war dann doch irgendwem bekannt. Zur Auflösung kam es aber erst später.
2. Strophe (Melodie - Der Mai ist gekommen)Frisch auf drum, frisch auf im hellen Kreuzeberg,
wohl hin mit der U-Bahn, wohl durch den tiefen Kanal!
Die Reden beginnen, die Bäume rauschen all-
mein Herz ist wie ´ne Lerche und stimmet ein mit Beifall.
Yoga! Wer hatte damit gerechnet? AnneGret begrüßte mit allen Anwesenden angemessen die Sonne. An dieser Stelle sei noch einmal versichert: „Bei der Schildkröte GmbH handelt es sich nicht um eine Sekte, auch wenn bei einzelnen Neuen in diesem Moment kurzfristig die Frage in den Augen aufblitzte (wo bin ich hier nur gelandet?).
3. Strophe (Melodie - Der Mai ist gekommen)Frau Anne, Frau Gret, das Om mich berührt´!
Wer weiß, wo heute morgen mein Glück mir noch blüht.
Es gibt so manchen Standort, da nimmer ich marschiert;
es gibt so manchen Vitamintrunk, den nimmer ich probiert.
Die Aufstellung nach Jahren der Betriebszugehörigkeit klappte ja einwandfrei und auch ziemlich flott und mit ein wenig Hilfe gelang es dann einen schönen „Morgenkreis“ zu bilden. Beeindruckend!
1. (neue Melodie)Komm, lieber Mai und mache
die Schildkröte wieder mobil.
Und laß uns an einem Orte
die neuen Kollegen erspür`n!
Wie möchten wir so gerne
Unser neues Team einmal seh´n,
ach, lieber Mai wie gerne
einmal mit allen in die KiKo geh´n !
Wort: Christian Adolf Overbeck (1775) und Eva-Maria Lambeck (*1955)
Weise: Wolfgang Amadeus Mozart (1791)
Die erste Pause war redlich erarbeitet und Sandwiches, Kaffee und Softdrinks fanden ihre dankbaren AbnehmerInnen.
Zum KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess) ist für das nächste Mal vorzumerken: „vegetarisch, also Käse u.s.w läuft stärker als angenommen und eine weitere Kaffeemaschine hätte sich auch gut gemacht!“
Ansonsten, satt und zufrieden, nach einem leckeren Imbiss ging es in die nächste Runde.
Nun fanden die “Wackersteine” mit den Landesflaggen der Bundesländer, über die schon etliche KollegInnen gestolpert waren, ihre Sinnerfüllung. Wir verschafften uns einen Eindruck, aus welchen Regionen Deutschlands, der EU und Nicht-EU-Staaten KollegInnen in der Schildkröte GmbH zusammenarbeiten. Diese regionalen Gruppierungen mussten sich dann noch in einigen Fällen zu Länderfusionen, bzw. Teilungen durchringen, um die Anforderung: „acht Leute in einer Gruppe“, zu erfüllen. Diese schlagkräftigen Teams, mit einer besonders hoch ausgeprägten regionalen Identität mussten nun nur noch innerhalb ihrer Crew die Person mit der kleinsten Schuhgröße ermitteln, um die knapp bemessene Fläche im Materialpool zu erobern.
Die Schlacht war eröffnet, die Aufgabe klar formuliert:
„Baut uns eine superduper, tiniwinie, honolulu megastarke Schauvitrine über die Arbeit der Schildkröte GmbH, zur Ausstellung im Museum für Kommunikation, anlässlich des 20-jährigen Bestehens.“
Hier können nun nur noch die Fotos sprechen mit Worten gar nicht zu beschreiben, die genial gestalteten Vitrinen, die in 100 Minuten entstanden.
Ohne Verschnaufen ging es direkt weiter zur nächsten Materialschlacht. 125 Personen fertigten aufgrund hervorragender in einander greifender Organisation aller Vorbereitenden gemeinsam ein Lunchbüffet mit: hausgemachten Nudeln, ländertypischen Kartoffelsalaten, Puffern aus der Riesenpfanne, hausgemachten Bandnudeln und Saucen, Ricy in süß und salzig, Rohkost und Blattsalaten, Fleischspießen vom Holzkohlengrill, Obstspießen, Quarkspeisen und Marzipanschildkröten, kreierten einen Vitamin-Cocktail, boten Getränke feil, deckten Tische und Tafeln, räumten auf und wuschen ab, boten einen kulturellen Eröffnungsakt, bildeten eine Jury um die SUPER Vitrine zu prämieren, übten sich in Berichterstattung aus den Arbeitsgruppen, dezent gesagt, mal mehr und mal weniger zur Freude der zu Beschreibenden, alles zusammengefasst es hat richtig Spaß gemacht und das Ergebnis war sehr beeindruckend!
Das GewinnerInnenteam bei der Erstellung der Vitrinen: eine Gruppe waschechter Einheimischer aus Berlin: Carola, Corinna, Detlef, Jeannette, Kerstin, Lutz, Mateja, Verica und Virginia.
Gewinnerin des Quiz war Susanne aus der LernBar.
Viele lösten ihren lukullischen Gutschein schon ein und waren begeistert.
An dieser Stelle noch einmal allen helfenden Händen und Füßen herzlichen Dank für das großartige Engagement, insbesondere der KiKo für Ihre überzeugende Gastlichkeit.
Für die Vor- und Nachbreitungsgruppe grüßt,
Eva-Maria Lambeck